fFolgen Sie uns auch auf Facebook ... hier klicken.

Case Study: Corporate Design und Website Saletelligence

von Markus Freise O Keine Kommentare

Die besten Ergebnisse werden im Marketing erzielt, wenn Sie als Kunde und wir als Ihre Agentur unsere jeweiligen Stärken wechselseitig ausspielen können. Sind Sie die Experten in ihrem Branchenumfeld, bringen wir unser breites Portfolio und Fachwissen für die Präsentation und Vermarktung Ihrer Produkte und Leistungen ein.

Das ist vor allem dann notwendig, wenn das Tätigkeitsfeld des Kunden komplex ist und echtes Expertenwissen benötigt. In solchen Fälle konzentrieren wir uns zu Beginn auf die visuelle Kommunikation und stehen dem Kunden beratend in Sachen von Marktpositionierung und Contentmarketing zur Seite. Wir verstehen uns immer auch als verlängerter Arm der Marketing-Abteilungen unserer Kunden. Ganz gleich, wie groß oder klein diese sind. (Lesen Sie dazu auch unseren Blog Beitrag „Lust auf ein kleines Marketing-Sparing?“)

So arbeiten wir seit 2015 auch mit unserem Kunden, der Saletelligence GmbH aus Bielefeld.

Was Saletelligence tut, lassen wir sie mal selbst erklären:

SALETELLIGENCE bietet beratungs- und umsetzungsbegleitende Lösungen in den Bereichen Sales und Marketing für die Healthcare-Industrie. Unsere Konzepte und Ansätze sind auf einer breiten Datenbasis aufgebaut, analytisch und kundenindividuell.

Vom Logo bis zur Website: Alles neu

Saletelligence trat im Sommer 2015 eigentlich „nur“ mit der Aufgabe eines Website-Relaunches an uns heran. Im Laufe der ersten Briefings stellte sich dann heraus, dass für eine Anpassung der Marken-Präsenz an die Entwicklung des Unternehmens eine Überarbeitung aller relevanten Kommunikationsmittel sinnvoll ist: Vom Logo, der Typografie, der Farbgebung über die Geschäftspapiere bis zu Powerpoint-Folien und eben der Website. Also wagten wir uns gemeinsam mit dem Kunden in den dafür notwendigen kreativen Prozess.

Immer mit dem nötigen Fingerspitzengefühl hinsichtlich der bestehenden Marktpositionierung von Saletelligence. Denn in der Regel ist es nicht sinnvoll, eine Marke und ihr Corporate Design buchstäblich auf links zu ziehen. Schließlich geht es meist nicht um eine Neuausrichtung der Marke. Mehr Evolution als Revolution.

Einige Fakten aus der Überarbeitung des Corporate Designs

  • Überarbeitung des Logos hin zu mehr Prägnanz und zur optimalen Verwendung im Crosschannel Marketing. Vom Favicon über Werbeartikel bis zum Großplakat
  • Wechsel der primären Farbe aus einer Druck-Sonderfarbe hin zu einer Vierfarb- und RGB-Farbe um die Darstellung zu vereinheitlichen und die Druckabwicklung zu erleichtern
  • Wechsel der Typografie im Logo um aktuellen Strömungen im Design Rechnung zu tragen
  • Grundsätzlicher Wechsel der Typografie und Nutzung von Google Fonts zur einfachen Lizensierung
  • Definition einer kompletten Farb-Strategie für Kunden-Präsentationen durch das Sales-Team

Das Zusammenspiel von Grafik und Content

Parallel arbeitete der Kunde, dank des leicht zu bedienenden und individuell für seine Bedürfnisse angepassten WordPress-Interfaces an den Textinhalten für die Website. Wir unterstützten an dieser Stelle nicht nur beratend, sondern auch durch die Erstellung von Grafiken und anderen visuellen Assets. Diese Phase ist übrigens in jedem Projekt individuell: Gelegentlich erstellen die Kunden alle Inhalte selbst. Manchmal liefern sie nur Stichworte und wir erstellen die Texte. Immer jedoch bringt jeder am Projekte beteiligte sich mit dem jeweiligen Fachwissen und der Erfahrung ein.

Nach einen Turnaround von etwas mehr als einem halben Jahr hatten wir gemeinsam mit Saletelligence das Erscheinungsbild vollständig überarbeitet, alle relevanten Kommunikationsmittel neu gestaltet und die bisherige statische Website durch eine zeitgemäße Lösung ersetzt.

In unserer Branche sind die Ansprüche sehr hoch. Das Designbüro Freise unterstützt und berät uns flexibel, sympathisch und vor allem kompetent bei allem, was wir für die effektive Kommunikation mit unseren Kundinnen und Kunden benötigen.

Martin Walter, Geschäftsführung Saletelligence GmbH

Ein Anspruch, mit dem wir seitdem nun regelmäßig neue Projekte in der Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung der Saletelligence GmbH realisieren. Vom Newsletter-Marketing bis hin zur Weihnachtskarte und Messe-Displays.

Einige Beispiele finden Sie hier:

Hinter den Kulissen des DSC Arminia Bielefeld

von Markus Freise O Keine Kommentare

Der folgende Beitrag erschien zuerst in der 2. Ausgabe der Saison 2017/2018 der HALBVIER, dem Stadionmagazin des DSC Arminia Bielefeld. In der Reihe „Hinter den Kulissen“ werden dort regelmäßig Personen und Unternehmen präsentiert, die sich jenseits des Sportlichen engagieren. Danke an Arminia für diesen Beitrag und die Möglichkeit, diesen jetzt in unserem Blog veröffentlichen zu können.

„Die Nase in den Wind halten“

Anfang 2012 wollte Markus Freise vor Arbeitsbeginn schnell noch im Supermarkt am Siegfriedplatz Wasser einkaufen, um nach der Arbeit direkt nach Hause gehen zu können. Dort traf er den damaligen DSC-Geschäftsführer Marcus Uhlig: Die beiden kamen ins Gespräch und kurz darauf auch ins Geschäft. Fünf Jahre später arbeiten Arminia und das Designbüro Freise enger zusammen als je zuvor. Text: Tim Placke

Eine persönliche und emotionale Verbindung zum Verein entstand beim 46-jährigen Freise schon viel früher. Genauer gesagt am 27. Mai 1996 auf der damaligen „Alm“. Freise, seinerzeit selbstständig als Grafik-Designer, arbeitete in dieser Funktion mit dem Video-Studio „Extra-TV“ zusammen. Das war vom WDR beauftragt worden Video-Aufnahmen des DSC-Spiels gegen Duisburg anzufertigen. „Die Jungs haben dann gesagt, ich solle einfach mitkommen, die Kameraleute mit Bratwurst und Bier versorgen und ansonsten das Spiel gucken“, berichtet Freise von seinem ersten „bewussten“ Stadion-Erlebnis. Gesagt, getan! Drei Spieltage vor Saisonende ging es für Arminia damals um den Aufstieg in die 1. Liga und als Michael Molata in der 70. Minute das 3:2 für Bielefeld erzielte, lag Freise plötzlich auf dem Spielfeld, weil die neben ihm auf einem Kamerakoffer sitzende Ordnerin ihm vor Begeisterung um den Hals fiel.

Seitdem hat ihn der DSC nicht mehr losgelassen und aus Freise wurde ein „richtiger Fan“. In den folgenden vier Jahren ging er immer wieder sporadisch zu den Bielefelder Heimspielen, ehe er im Jahr 2000 seine jetzige Ehefrau Stefanie kennenlernte. „Ich wohnte damals in Paderborn, aber Steffi wohnte in Bielefeld und hatte einen Kumpel, der froh war, dass er nicht mehr allein zu den Spielen gehen musste.“ So wuchs die Bindung an Bielefeld und den DSC.

2006 schließlich fing Freise an für den Arminia Supporters Club zu arbeiten und betreute deren damaliges Magazin „ASC Aktuell“ aus dem der „Supporter“ wurde. „Anfangs habe ich das ehrenamtlich als Fan gemacht, später bin ich dann mit meiner damaligen Agentur code-x vom ASC beauftragt worden“, sagt Freise über die ersten beruflichen Berührungspunkte. Sein Wunsch sei es aber schon immer gewesen, irgendwann für den Hauptverein arbeiten zu dürfen.

Von der HALBVIER bis zur Vereins-Homepage

Im Laufe der Jahre lernte er dann Uhlig kennen und die beiden blieben in Kontakt. „Ich habe Marcus gesagt: ‚Wenn ihr jemanden benötigt, der euch zum Beispiel bei der HALBVIER unterstützt, dann ruf mich an‘. Business entsteht eben dann, wenn man die Nase in den Wind hält“, sagt Freise. Als dann 2012 Arminias damaliger Kooperationspartner „Medienbüro“ von seinem größten Kunden aufgekauft wurde, erinnerte sich Uhlig an Freises Angebot und kam im Gespräch im Supermarkt darauf zurück.

Freise sagte schnell zu. Seitdem ist mit dem Designbüro Freise im Marketingbereich eine enge Zusammenarbeit entstanden. „Wir haben 2012 mit ganz einfachen Dingen wie den Rohlingen für Dauerkarten und Eintrittskarten angefangen und uns zudem um das Design der HALBVIER gekümmert“, erzählt Freise. Über die Monate und Jahre wurde die Zusammenarbeit intensiver, es kamen immer mehr Aufgaben dazu. Dazu gehören auch vermeintliche Kleinigkeiten wie ein Banner für den Onlineshop oder ein Spieltagsplakat. Aber auch größere Projekte setzen die Freises gemeinsam mit den Abteilungen „Medien & Kommunikation“ und „Club-Marketing“ der DSC-Geschäftsstelle erfolgreich um.

So verantwortete sie 2013 Technik & Grafik beim Launch der neuen Homepage. „Das Budget für die neue Homepage war damals an den Aufstieg in die 2. Liga gekoppelt. Als Sebastian Hille den Ball gegen Osnabrück in das Tor geköpft hatte, war klar, dass wir die neue Homepage umsetzen. Wir hatten dann sechs Wochen Zeit und haben jeden Abend bis elf Uhr am Rechner gesessen und programmiert, während in der Geschäftsstelle an den Inhalten gearbeitet wurde“, so Freise. Vier Jahre ist das jetzt her. Zwar wurden einige „Facelifts“ durchgeführt, aber auf die Homepage-Basis aus dem Jahr 2013 ist immer noch Verlass.

Mit den wachsenden Aufgaben wuchs auch das Designbüro Freise. „Wir haben damals nicht lange überlegt das Angebot anzunehmen, weil es für uns natürlich nichts Schöneres geben konnte als mit der bekanntesten Marke Bielefelds zusammenzuarbeiten. Ich muss ehrlich sagen, dass die Kunden-Akquise für uns seitdem viel leichter geworden ist, Arminia ist ein guter Türöffner“, berichtet Freise über die positiven Nebeneffekte der Zusammenarbeit mit dem DSC. Aus den selbstständigen Freiberuflern Markus und Stefanie Freise wurde so im Laufe der Jahre das Designbüro Freise, das mittlerweile fünf Mitarbeiter zählt. Neben seiner Frau und Mitinhaberin Steffi gehören Torben Teismann, Alice Mertens und Janik Weiß zum Team. Während Markus Freise sich mittlerweile ausschließlich um den „Digitalbereich“ kümmert, erledigen Stefanie Freise und Torben Teismann die „klassischen“ Marketing-Aufgaben. „Ich bin im April 2016 zum Team gestoßen. Mittlerweile stehe ich fast täglich im Austausch mit den Mitarbeitern, um die aktuellen Themen voranzutreiben“, berichtet der 36-jährige Teismann.

Es gab auch kribbelige Zeiten

„Es gab auch kribbelige Zeiten, zum Beispiel Ende 2015, als so viele Kunden hinzukamen, dass wir nicht mehr alle Wünsche erfüllen konnten. Arminia bin ich auch darum sehr dankbar, weil man mir damals die nötige Zeit gegeben hat, um uns entsprechend aufzustellen“, nennt Markus Freise einen weiteren Grund für seine DSC-Verbundenheit. Für Stefanie Freise war das Jubiläumsmagazin zum 111-jährigen Geburtstag eine besondere Herausforderung: „Das war ein tolles Projekt, weil wir ohne Zeitdruck arbeiten konnten. Die Grafik war anspruchsvoll und es hat viel Spaß gemacht vor allem mit den historischen Fotos zu arbeiten“, sagt sie.

Die Zusammenarbeit funktioniere „prima“ (Markus Freise), alle zwei Wochen finden feste Gesprächsrunden mit den Mitarbeitern der Geschäftsstelle statt. „Die Arbeit macht mir auch deshalb so viel Spaß, weil sie so vielfältig ist. Natürlich sind einige Dinge einfaches Handwerk, wie das Setzen von Artikeln in der HALBVIER“, sagt Freise. Aber es gebe auch immer wieder kreative Aufgaben wie die Produktion der Merchandising-Anzeige: „Da bekommen wir dann einen oder zwei Fanartikel geliefert und müssen uns etwas Kreatives einfallen lassen.“ Dennoch sieht sich Freise, wenn er die SchücoArena betritt, weiterhin mehr als Fan. „Wenn ich eines Tages – aus welchen Gründen auch immer – nicht mehr mit Arminia zusammenarbeiten würde, würde ich wieder als ganz normaler Fan in das Stadion gehen.“

Danke für Ihr Interesse. Wenn Sie mehr über uns erfahren möchten oder an einer Zusammenarbeit interessiert sind, freuen wir uns über eine E-Mail oder einen Anruf unter 0521/99997869.

„Sie“ oder „Du“ in sozialen Kanälen? Eine Auflösung.

von Markus Freise O Keine Kommentare

Vor einiger Zeit haben wir auf unserer Facebook-Seite die LeserInnen nach deren Meinung gefragt, ob wir diese in sozialen Medien mit „Du“ oder „Sie“ ansprechen sollten. Aus einem Impuls heraus und aus purer Neugier über den Blick von Außen auf uns.

Natürlich haben wir das auch als Gelegenheit genutzt, selbst über dieses Thema konkreter nachzudenken. Als Dienstleister pflegen wir in der Regel ein zwar geschäftliches, aber oft auch vertrauensvolles Verhältnis zu unseren Kundinnen und Kunden. Da ist der Weg vom förmlichen „Sie“ zum persönlichen „Du“ nicht weit. Aber wir bewegen uns eben auch im unternehmerischen Kontext unserer Gesellschaft. Und da gilt es ja auch seit jeher eine gewisse Etikette zu wahren.

Etiketten kann man auch ablösen

Doch kann der digitale Wandel der Gesellschaft sich auch auf Aspekte wie die persönliche Ansprache grundlegend niederschlagen? Wir sind uns sicher, das geht nicht nur, sondern geschieht bereits. Zum einen durch die angloamerikanische Prägung der Startup-Kultur, in der das „Du“ fast selbstverständlich ist. Zum anderen auch jenseits des Digitalen durch den mittlerweile jahrzehntelangen kulturellen Einfluss internationaler Marken wie IKEA oder McDonald’s.

Betrachtet man nun die Historie des Designbüro Freise mittels der Menschen, die dort arbeiten, ist es nicht weit hergeholt, zu behaupten, dass wir zu einer Generation gehören, die innerhalb dieser Entwicklungen erwachsen geworden ist. Unser unternehmerisches Denken und Handeln ist oft jenseits dessen unserer Elterngeneration aus Wirtschaftswunder, Schlips und Baby Boomer zu verorten. Ist es also nicht an der Zeit, diese Ausprägung endlich konsequent in die Unternehmenskommunikation zu übernehmen? Und vor allem in die sozialen Kanäle?

Nach reiflicher Überlegung ist unsere ganz klare Meinung: Nein.

Warum „Du“ erst einmal weiter „Sie“ bist

Denn wer das tut, vergisst die Funktion, die das „Sie“ hat: Einen neutralen Boden zu bieten, auf dem man sich treffen kann. Auch heute noch. Die Möglichkeit, sich kennenzulernen, während man einander noch „fremd“ ist. Man will ja auch niemanden vor den Kopf stoßen. Wer ein „Du“ erwartet, wird ein „Sie“ niemals aufdringlich empfinden. Andersherum eventuell schon.

Was aber letztlich den Ausschlag gegeben hat: Kommunikation sollte konsistent sein. Da wir Facebook auch zur Verstärkung unserer Blog-Beiträge nutzen und wir hier das „Sie“ nutzen, wäre da ein vermeidbarer Bruch in der Ansprache.

Deshalb haben wir beschlossen, diese Konsequenz nicht an den virtuellen Grenzen sozialer Kanäle aufzugeben, auch wenn dort durch Begriffe wie „Fans“ oder „Freunde“ ein „Du“ schneller aus der Tastatur rutscht, als man tippen kann. Zumal ein „Du“ in Newslettern, auf XING und LinkedIn z. B. undenkbar scheint.

Alles andere entwickelt sich dann in der realen Zusammenarbeit. Manchmal sofort, gelegentlich im Laufe der Zeit und eben auch mal gar nicht. Am Ende zählt, dass wir gemeinsam mit Ihnen – und Euch – gute Ergebnisse im Marketing, im Grafik-Design oder der digitalen Kommunikation erzielen.

Was ist Ihre Meinung zu diesem Thema?

Welche Erfahrung haben Sie mit diesem Thema gemacht? Gerne können Sie das hier unter dem Artikel vermerken oder auf Facebook kommentieren. Oder schreiben Sie uns an info@designbuero-freise.de.

Und weil wir es schon erwähnt hatten: Besuchen Sie auch unsere Facebook-Seite. Dort posten wir nicht nur unsere Blog-Beiträge, sondern regelmäßig auch Links auf lesenswerte Dinge aus dem Web: Über Marketing, Grafik-Design und das Internet und digitale Kommunikation.

 

Du bist Web-Entwickler/in oder kennst eine/n? Willkommen im Team!

von Markus Freise O Keine Kommentare

Du hast keine Lust auf Überstunden, Nachtschichten und Zeitdruck? Klasse. Wir auch nicht. Aber auf Projekte, die alles aus Dir herauskitzeln, weil Du echt ziemlich gut bist, in dem was Du tust!? Sehr gut. Wir auch. Deshalb suchen wir ja nach Dir. Denn Du bist Web-Entwickler und könntest bei uns arbeiten.

Konkret: Für unsere Internet-Abteilung suchen wir kurzfristig nach jemandem, der bzw. die folgendes sehr gut kann.

Was Du kannst

  • Javascript-Programmierung
  • PHP-Programmierung
  • HTML5 und CSS3 bzw. SCSS
  • im besten Fall auch noch: WordPress-Templating

Das bringst Du auch mit:

  • Du musst nicht jedes JS- und PHP-Framework perfekt beherrschen, aber hast einige der wichtigen im Koffer. Welche das sind? Das weißt Du doch selbst. Sonst würden wir Dich ja nicht suchen.
  • Du hast Erfahrung in der Projekt-Arbeit und bist sicher und zuverlässig im Kundenkontakt. Denn Du wirst – mindestens in Teilen – Deine Bereiche eines Projektes selbst abwickeln.
  • Was für eine Ausbildung Du hast, spielt erst einmal keine Rolle. Uns ist nicht wichtig, was Du gelernt hast, sondern was Du kannst.

Das sind wir

Das Designbüro Freise ist eine inhabergeführte Werbeagentur aus Bielefeld. Unser Schwerpunkt liegt in der Beratung und operativen Umsetzung von Marketing- und visuellen Kommunikationsmaßnahmen. Sowohl im klassischen Segment des Grafik-Designs als auch in der digitalen Kommunikation wie Websites, Online-Shops und mobile Lösungen.

Wir sind aktuell ein Team von fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die crossmedial Marketing, Design und Web-Entwicklung für ein breites Spektrum an Kunden liefert. Im digitalen Bereich gehören dazu vor allem WordPress-Websites (basierend auf eigenen Konzepten und Designs) und individuelle Programmierungen von Microsites für Promo-Aktionen.

Eine Anmerkung zum Thema WordPress: Wir arbeiten nahezu ausschließlich nicht mit fertigen Themes, die wir dann für unsere Kunden mit Mühe und viel Not anpassen, sondern setzen auf eigene Konzepte und Designs. Deshalb ist konsequentes Know-how in den Bereichen CSS/SCSS und HTML für diesen Bereich zwingend erforderlich.

Jetzt: Bewerben!

Passt das? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung. Einfach per E-Mail an Markus (Freise) schicken: mf@designbuero-freise.de.

Photo by Nilotpal Kalita on Unsplash

Was Hotels und Druckern und Websites gemein ist. Über Sünden im Design.

von Markus Freise O Keine Kommentare

Kennen Sie diese Websites, auf denen man herumscrollt und es fliegt einem aus allen Ecke etwas entgegen, Bilder poppen auf und manchmal bleibt die Seite, obwohl man ja scrollt, einfach hängen? Absichtlich! Vermutlich kennen Sie das das. Das halbe Web besteht schließlich mittlerweile aus sowas. Aber ist das gutes Design?

Der Gedanke dahinter ist schnell ausgemacht: Mit Effekten Aufmerksamkeit bei den Besucherinnen und Besuchern erhaschen. Inhalte hervorheben, die sonst eventuell unentdeckt blieben. Sowas. In Maßen verwendet sicherlich ein probates Mittel. Und von einem erfahrenen Designer und einem professionellen Team umgesetzt, ein Gewinn.

Doch leider entdeckt man immer wieder Websites, die Effekte der Effekte wegen einsetzen. Sie sind die Transformers-Filme der Unternehmenskommunikation: Es knallt mächtig. Die Synapsen flippen total aus. Es bleibt aber nichts hängen. Diese Sites lassen jegliche sinnvolle Markenführung und Contentvermittlung vermissen.

Dabei gibt es soviel etablierte Ansätze in der Konzeption von digitaler Kommunikation. Mobile first. Content first. Und so weiter. „Herumfliegen first“ ist nicht dabei.

„Hauptsache es knallt!“ … eine Prämisse, die in Zeiten von Contentmarketing mehr als nur hinterfragt werden sollte.

Sünden im Design sind so alt wie die Sünde selbst

Ein Problem, das nicht nur das Web betrifft. Es zieht sich durch alles, das irgendwie gestaltet und konzeptioniert wird. Der US-Amerikaner Paul Ford, Inhaber des digitalen Produktstudios Postlight in New York, erzählt in seinem Beitrag „Against Storytelling“ von einem Hotelbesuch. Am Beispiel seines Aufenthaltes dort macht er deutlich, warum sein langweiliger, grauer Brother-Drucker soviel besser ist als ein Salzstreuer. Über das Hotel sagt er unter anderem:

This led to us making fun of the hotel, and all of its pretensions—the big chairs, the weird wall hangings, the little Buddhas we’d mentioned—for several minutes. Which, brandwise, if you’re a hotel, is your worst nightmare. All that labor, planning, and all those walkthroughs, resulting in a huge eyeroll. And it’s not like we’re going to write a letter. We’re just…less likely to return.

Genau das ist das Problem: Das alles sieht toll aus. Aber es funktioniert nicht. Hat keinen Nutzen. Das scheint erst einmal in Ordnung. Man verdammt das Unternehmen nicht direkt, das einem so begegnet. Nur es bleibt eben auch nicht soviel hängen, wie beim Wettbewerber, der auf „Content first“ setzt.

Und raten Sie mal, mit wem am Ende telefoniert wird oder wessen Produkte gekauft werden!?

Der Post von von Paul Ford geht noch etwas mehr auf diese Aspekte ein. Eine kurzweilige Lektüre. Außerdem sehr lehrreich. Und herumfliegen tut auch nichts. Lesen Sie „Against Storytelling“ auf Medium …

Kuratierte Inhalte im Contentmarketing. Was das ist und wozu.

von Markus Freise O Keine Kommentare

Wir trauen uns mal einen Schritt nach vorne und behaupten: Einer der Gründe, weshalb Sie keinen Blog haben ist, dass es Ihnen schwer fällt, originalen Content zu erstellen. Schließlich wollen Sie Business machen. Und das bedeutet, dass Sie damit beschäftigt sind, irgendetwas verkaufen zu wollen. Content ist es vermutlich nicht.

Eine Lösung im Rahmen Ihres Contentmarketings wäre also, eine Werbeagentur mit der Erstellung von Texten, Videos und weiteren Inhalten zu beauftragen. Damit hätten Sie diesen Teil der Aufgabe gelöst. Zudem Sie dann gleichzeitig davon ausgehen können, exzellente Ergebnisse zu bekommen, die zuerst Engagement und in der Folge Business erzeugen.

Hinterm Tellerrand geht es weiter

Das ist aber der zweite Schritt vor dem ersten. Schließlich benötigen Sie zuallererst einmal Themen und Ideen für das, was Sie in Ihren Kanälen veröffentlichen wollen. Von der Broschüre über das E-Mail-Marketing bis zum Blog. Das werden Informationen rund um Ihre Produkte und Leistungen sein, Geschichten aus dem Betrieb, Case Studies und alles, was sonst im üblichen Ablauf anfällt.

Ein weiteres sehr wertvolles Asset ist fremder Content. Schließlich sind Sie ein Unternehmer und Sie und Ihr Team lesen regelmäßig Fachartikel über das, was Sie tun. Schauen Videos. Hören Podcasts. Vieles davon wird auf Ihrer Seite des Tellerrands bleiben, hilft Ihnen aber, Ihr Business weiterzuentwickeln. Dann und wann jedoch stoßen Sie auf Beiträge, die in einer Schnittmenge auch für Ihre Kundinnen und Kunden von Wert sind. Also ergibt es doch Sinn, diesen weiterzuempfehlen.

Contentmarketing und kuratierter Content

Die Quellen für den zu kuratierenden Content können sich aus allen Kanälen bedienen.

Zeigen Sie Ihr Expertenwissen

Der übliche Weg wäre, schnell einen Link über Ihre Social Media-Channels zu veröffentlichen. Job erledigt. Aber damit verschenkt man auch eine Riesenchance. Die Chance, Content für das zu nutzen, was eines der Ziele von Contentmarketing ist: Sie und Ihr Unternehmen als Experten Ihrer Branche zu präsentieren und zu etablieren.

Das erreichen Sie, indem Sie die Inhalte des Beitrags nicht nur 1:1 an Ihre Leserinnen und Leser weitergeben. Reichern Sie diese vielmehr mit Ihren eigenen Erfahrungen, Ihrem Fachwissen und Ihren Kommentaren an. Bestätigen Sie sinnvolle Passagen, stellen Sie fragwürdige Aussagen zur Diskussion und ziehen Sie vor allem ein eigenes Fazit, das eine Klammer um den kuratierten Content, Ihre Leserschaft und Ihr Unternehmen zieht. Dann haben Sie für alle drei Komponenten einen echten Mehrwert erreicht.

Ein Beispiel aus der Marketing-Praxis

Wenn wir Ihnen ein Beispiel aus der Contentmarketing-Praxis präsentieren dürfen: Unser kürzlicher Beitrag „Machen Sie sich unabhängig: Seien Sie Ihr eigenes Medienunternehmen“ ist der kuratierte Beitrag des eigentlichen Medium-Posts „The Hack: Having a Media Company Mentality“ von Gary Vaynerchuck.

Nehmen Sie also den Aspekt des kuratierten, fremden Contents mit in Ihren Redaktionsplan auf. Das hilft nicht nur Ihnen, den Fluss von Content für Ihre Channels aufrecht zu halten, sondern liefert Ihren Kundinnen und Kunden einen echten Mehrwert. Durch Informationen rund Ihre Branche, Ihr Unternehmen und Ihre Marke, die sonst vermutlich verwehrt blieben.

 

5 Jahre DSC Arminia Bielefeld und Designbüro Freise

von Markus Freise O Keine Kommentare

Natürlich ist die Arbeit mit allen unseren Kunden aufregend und interessant. Das ist das, was diese so außerordentlich dankenswert macht. Aber wir haben da diesen einen Kunden, der ist schon was besonderes, wenn es um Spannung und Nervenkitzel geht. Sie ahnen es schon:

Viel ist bei Arminia Bielefeld passiert, seit wir im Frühjahr 2012 die Chance bekamen, uns dort im Marketing zu engagieren. Zwei Aufstiege, ein Abstieg, das Drama gegen Darmstadt, die sensationelle Pokalsaison 2014/2015 und eben erst in diesem Jahr ist wohl eine der nervenaufreibendsten Spielzeiten so gerade noch gut ausgegangen. Wir denken, es ist nicht übertrieben, zu behaupten, dass die Arbeit für unseren Fußball-Verein nie langweilig wird.

Deshalb sind wir sehr glücklich, dass die Verantwortlichen uns nun schon in der sechsten Saison in Folge das Vertrauen schenken, bei der Vermarktung und in der Markenkommunikation unsere Erfahrung und unser Handwerk einzubringen. Das gilt weiterhin für Kerninstrumente wie die Website www.arminia-bielefeld.de, die erst in der Winterpause erfolgreich ein Facelift bekommen hat. Oder für das Stadionmagazin HALBVIER, das zehnmal pro Saison über die Heimspiele in der SchücoArena informiert. Aber auch für sehr vieles mehr.

Was zwischen den Spielzeiten passiert

Eine neue Saison bedeutet für die Marketing-Abteilung und uns immer auch eine Zäsur. Die Erfahrungen und Geschichten der vergangenen Spielzeit werden reflektiert. Welche Ereignisse haben sich in der DNA des Vereins verankert? Wo sind neue Potentiale entstanden? Was hat gut funktioniert und was auch nicht?

Referenzen unserer Arbeit für den DSC Arminia Bielefeld

Die Ergebnisse dieser Überlegungen fließen dann in die Weiterentwicklung der Marken- und Vereinskommunikation ein. Langfristig. Aber auch schon direkt nach Ende der Spielzeit, wenn es um die Gestaltung der Werbe- und Kommunikationsmittel der dann kommenden Saison geht. Angefangen bei der Dauerkarte, die bereits wenige Tage nach Saisonende in den Verkauf gehen muss. Bis hin zu den Tageskarten, Ordnerausweisen, Parkscheinen und einem jährlichen Facelift der HALBVIER. Dazu noch das Drumherum aus Werbebannern, Flyern, Infotafeln und einiges mehr.

Arminia Bielefeld und die Saison 2017/2018

Unsere Designer und Gestalterinnen haben eng mit der Marketingabteilung und weiteren Partner von Arminia zusammengearbeitet, um Ergebnisse abzuliefern, die das widerspiegeln, was unser DSC auch im Jahr 2018 ist: Der Sportverein der Ostwestfalen – stur, hartnäckig und kämpferisch.

Also. Von uns aus kann es wieder losgehen.

Was meinen Sie?Referenzen unserer Arbeit für den DSC Arminia Bielefeld Referenzen unserer Arbeit für den DSC Arminia Bielefeld

Lust auf ein kleines Marketing-Sparing, bei dem beide Seiten gewinnen?

von Markus Freise O Keine Kommentare

Wenn man den Job schon so lange macht, wie wir das tun, vergisst man gelegentlich über die wesentlichen Basics zu sprechen. Zum Beispiel Marketing-Leistungen, die im üblichen Workflow aufgegangen und „Business as usual“ sind. In diesem Blog-Post möchten wir über so etwas reden. Nennen wir es „Marketing-Sparing“.

Kurzer Prolog: Was wir sowieso tun

Als Werbeagentur mit fünf Mitarbeitern bedienen wir auch viele Einzelunternehmer und KMUs. Was diese Kunden von größeren mittelständischen Unternehmen oder Konzernen unterscheidet ist, dass diese über keine oder eine sehr kleine Marketing-Abteilung verfügen. Und wenn es eine gibt, dann ist diese meist nur mit einer Person besetzt – die das dann auch noch in Teilzeit erledigt.

Dennoch kommen diese gut vorbereitet und mit einer konkreten Aufgabe zu uns. Und natürlich übernehmen wir für diese Kunden dann gerne das volle Spektrum an Leistungen einer Werbeagentur. Vom Konzept über die Umsetzung in digitale und klassische Medien bis hin zur Produktion und Postproduktion. Das ist das, was uns antreibt und unser Job. Aber:

Die externe Marketing-Abteilung

Immer mal wieder kommen wir jedoch mit Unternehmen und Menschen in Kontakt, denen spürbar der Marketing-Schuh drückt. Sie wissen nur oft nicht, wo oder weshalb genau und scheuen deshalb die Beauftragung einer Werbeagentur oder bekommen von ihrer Agentur nicht die Qualität, die möglich wäre, einfach weil das Briefing nicht ausreicht. Denn wo in Unternehmen mit einer dedizierten Abteilung – gleich welcher Größe – Marketing-Pitches intern vorbereitet werden, fehlen diese Strukturen in solchen Fällen. Gerne springen wir dann spontan ein.

Marketing-Sparing mit dem Designbüro Freise Werbeagentur Bielefeld

Sozusagen als externe Marketing-Abteilung. Wie ein Sparing-Partner beim Boxen, an dem sie sich abarbeiten können. Je nach Größe sitzen wir mit einigen Mitarbeitern für einen Vormittag zusammen und finden gemeinsam heraus, wo und inwiefern überhaupt Bedarf an Marketing-Leistungen besteht. Von Vorteil ist, dass wir meist völlig unvoreingenommen in den Ring steigen.

Besser O.K. als K.O.

Am Ende haben alle mehr Klarheit über Themen, für die eine Beauftragung einer Agentur und die Erarbeitung von Marketing-Maßnahmen sinnvoll ist. Neben diesen Ergebnissen, kann das Resultat des Sparings auch sein, dass es gar keinen konkreten Bedarf gibt. Gut für das Unternehmen. Aber auch für uns. Denn genau so, wie wir uns als Sparing-Partner anbieten, nehmen auch wir immer etwas aus solchen Meetings mit. Und wenn es mal keine Anfrage für einen Job ist, dann zumindest ein wenig mehr Erfahrung und nette Gespräche. Und davon kann man ja nie genug haben.

Interesse an einem kleinen Marketing-Sparing?

Wenn auch Sie jemanden suchen, mit dem Sie einfach, unverbindlich und kostenlos über den Status Quo Ihres Unternehmens und Ihrer Marken-Kommunikation sprechen können, dann melden Sie sich bei Markus Freise. Gerne vereinbaren wir einen Termin. Bei Ihnen vor Ort oder bei uns in Bielefeld, direkt am Siegfriedplatz. Per E-Mail oder telefonisch unter 0521.9999786-1.

Willkommen im Team, Janik Weiß

von Markus Freise O Keine Kommentare

Zum 1. Juli konnten wir einen weiteren Mitarbeiter im Team des Designbüro Freise begrüßen: Der Werkstudent Janik Weiß unterstützt ab sofort unsere Kreativen in der Konzeption und der Umsetzung crossmedialer Marketingmaßnamen

Kurz vor dem Abschluss seines Bachelor-Studiengangs an der Fachhochschule Bielefeld (Fachbereich Gestaltung) bewarb Janik sich initiativ um eine Stelle als Werkstudent. Auch, um notwendige Praxis für seinen folgenden Master zu sammeln. Er wird bei uns vorwiegend im Bereich der Digitalen Medien und im User Experience Design Aufgaben übernehmen.

Nach einem Bewerbungsgespräch und zwei Tagen Testarbeiten war klar: Janik passt perfekt ins Team und in unser Anforderungsprofil. Sowohl fachlich als auch persönlich. Mittlerweile steckt er knietief in den ersten Projekten.

Damit arbeitet ab sofort ein fünfköpfiges Team für Sie und an Ihrer Marken- und Unternehmenskommunikation.

Wir freuen uns, dass wir damit endlich auch bei der Aus- und Fortbildung der nächsten Generation Kreativer mitmachen können. Bislang mussten wir, bis auf einige klassiche Praktika, darauf verzichten. Denn eine Ausbildung für z. B. MediengestalterInnen können wir aufgrund unserer Strukturen leider nicht anbieten.

Umso glücklicher sind wir, dass wir mit Janik einen talentierten und äußerst engagierten Jung-Designer für uns gewinnen konnten.

Willkommen im Team!

Machen Sie sich unabhängig: Seien Sie Ihr eigenes Medienunternehmen

von Markus Freise O Keine Kommentare

In der alten Welt hätte man einen Menschen wie Gary Vaynerchuk als „Self made man“ bezeichnet. Jemand, der aus dem Nichts ein Multimillionen Netzwerk aus Unternehmen aufbaut. Und wenn so jemand einen Ratschlag gibt, sollte man über diesen zumindest einmal nachdenken. Das haben wir getan.

Ein wenig mehr Kontext zur Person: @garyvee – das ist sein Social-Media-Handle – kommt aus einfachen Verhältnissen. In den 1970ern mit seinen Eltern aus der UdSSR in die USA emigriert, legt er eine sensationell schlechte Schullaufbahn hin und wird von seinen Lehrern aufgegeben. Doch Vaynerchuk ist der geborene Unternehmer: Bereits in jungen Jahren beginnt er gewinnbringend Baseballkarten zu verkaufen, steigt in seinen 20ern in den Getränkehandel seines Vaters ein, eröffnet Mitte der 1990er den zweiten Online-Shop für Wein in den Staaten überhaupt und ist einer der ersten, der mit einer täglichen YouTube-Show – über Wein – online geht und verzigfacht in dieser Zeit die Gewinne des Unternehmens. Das alles hat aus ihm über die Jahre einen reichen Mann gemacht. Mit diesem Kapital und dem selbst erlernten Wissen über Marketing hat er dann zuerst vor einigen Jahren mit Vaynermedia eine Online-Marketing-Agentur und kürzlich dann mit VaynerX ein Venture-Capital-Unternehmen gegründet. Wohl dokumentiert über viele Channels. Warum diese Dokumentation zu seinem Erfolg beigetragen hat?

Als äußerst extrovertierter Zeitgenosse gibt er in diesen nicht nur seine Geschichte, sondern auch sein Know-how zum Besten. Das meiste praxiserprobt. Das wenigste theoretisch. Und sehr gerne äußert er seine ungefilterte Meinung über Marketing und Social Media. In zahlreichen kostenlosen Online Formaten als Videos auf YouTube, geschrieben bei Medium oder zum Hören als Podcasts. Er tut dies zum einen, laut eigener Aussage, sehr gerne. Um der nächsten Generation an Entrepreneurs zu helfen. Aber auch, weil er damit selbst dem erwähnten Ratschlag folgt, den er gebetsmühlenartig wiederholt:

[…] the truth is, there is no reason to do anything other than act like a media company in today’s digital age.

Die Wahrheit ist: Es gibt im digitalen Zeitalter keinen Grund, nicht wie ein Medienunternehmen zu handeln.

Gary Vaynerchuk auf Medium

Vaynerchuks wesentliche These: Handele wie ein Medienunternehmen

In der Vergangenheit hing man als Unternehmen – ganz gleich welcher Größe – sowohl bei der Produktion aber noch viel mehr bei der Distribution von Inhalten an der Nadel von Medienunternehmen. Zeitung, TV, Radio. Anzeigen erschienen in Printmedien, Werbeclips im Fernsehen oder im Kino, PR-Artikel in Magazinen und Zeitungen. Immer mit nennenswertem Aufwand und oft mit hohen Kosten verbunden. Das machte es vor allen Kleinunternehmern und Mittelständlern schwer, Ressourcen und Budgets gewinnbringend einzusetzen.

Die gute Nachricht: Diese Schwellen existieren längst nicht mehr.

Was wir schon lange über Social Media wissen

Das liegt zum einen an der Dezentralisierung der Distributionskanäle durch die Etablierung von Social Media-Kanälen. Allen voran Twitter, Facebook, Instagram und Facebook. Über diese ist jeder seit Jahren in der Lage, zu jedem Zeitpunkt seine Botschaft in die Welt zu bringen. Unabhängig von Anzeigenschluss, Publikationszyklen und Mediaplänen. Kostenlos. Neben dem direkten Posten auf diesen Plattformen bieten diese die Gelegenheit, eigenen Content aus Blogs, Online-Shops und Websites zu promoten. Ohne Hilfe und Kanäle Dritter.

Zudem ist durch Display-Advertising eine deutlich effektivere und meist auch kostengünstige Verstärkung der Reichweite und Erhöhung der Sichtbarkeit möglich. Für den Preis einer einfachen Anzeige in einer Tageszeitung, die eine sehr kurze Lebensdauer und im Gegenzug extrem hohe Streuverluste hat, kann man gezielt tausende Kontakte in den Social Media-Kanälen ansprechen. Klar ausgewählt nach Parametern wie Interesse, Demographie, Geografie und vieles mehr. Inklusive der Chance, dass die eigene Community die Botschaft durch Teilen, Liken und so weiter erneut verstärkt. Soweit erst einmal nicht viel Neues.

Was einigermaßen neu – und überraschend – ist

Wir beobachten seit geraumer Zeit, dass die Keyplayer im Social Media Markt ihre Algorithmen so weit verfeinert haben, dass für den Besucher eine tatsächlich für ihn oder sie gewinnbringende Durchmischung organischer und bezahlter Posts ausgeliefert wird. Dies ist der Punkt, an dem auch KMUs durch die Neuverteilung von Werbebudgets Reichweite in den wesentlichen Touchpoints generieren können. Man könnte meinen, Social Media erlebt den zweiten Frühling.

Wie wir darauf aufbauen können um unser eigenes Medienunternehmen zu werden

Das alles nutzt natürlich nichts, wenn man keinen Content hat, den man auf den Kanälen spielen kann. Vaynerchuk spinnt diese Idee deshalb noch einen Dreh weiter, hin zur Erstellung der Medien. Genau so, wie die Distribution liberalisiert ist, gilt dies auch für die Produktion von Medien. Es gibt im Prinzip keine Ausrede mehr, nicht regelmäßig hochfrequent Inhalte für seine Kunden zur Verfügung zu stellen. Ganz gleich, ob Text, Audio, Video und was es sonst so gibt. Handeln Sie wie ein Medienunternehmen. Als Hybrid von Zeitung, Fernsehstation und Radio. Wir als digitale Gesellschaft haben die Kanäle. Wir haben die Werkzeuge. Und wir haben die Inhalte.

Contentmarketing zur Etablierung Ihres Experten-Status

Das alles kombiniert bieten sich durch Content- und Inbound-Marketing Chancen, den Markt direkt und ohne Umwege mit wertvollem Content zu beliefern. Wertvoll für Ihre Kunden. Mittels kurzer Clips, Blog-Beiträgen, Podcasts, Newslettern und vielem mehr. Und hier ist der Unterschied zum klassischen Marketing: In den kurzen Publikatiosrythmen. In der Ressourcen sparenden Erstellung. In der Aktualität. „Mikro-Marketing“ wäre ein passender Begriff dafür.

Auch die für die Erstellung notwendigen Technologien stehen in hoher Qualität und zu erschwinglichen Kosten zur Verfügung. Entweder im Unternehmen oder bei Ihrer Agentur. Wem es dabei an Inhalten aus dem direkten Business mangelt, weil z. B. die Entwicklungszyklen neuer Produkte lang sind oder NDAs Publikationen blocken, für den hat Vaynerchuk ebenfalls einen Tipp: Dokumentieren. Liefern Sie Content direkt aus dem Arbeitsalltag. Interviews mit Kolleginnen und Kollegen, Blicke hinter die Kulissen, Case Studies, Reiseberichte Ihrer Monteure in Übersee. Branchenreports. Kuratierte fremde Inhalte. Link-Digests. Zeigen Sie Ihren Kunden Ihren Markt und Ihre Marke. Kein Unternehmen ist so uninteressant, dass sich nicht Wege finden lassen, regelmäßig sinnvollen Content zu liefern.

Für alles gibt es Berufe

Ob sie dies nun Inhouse lösen oder mit einem externen Dienstleister oder in einer kombinierten Lösung aus beidem, liegt an Ihren Strukturen. Am Ende beliefern Sie in jedem Fall Ihre Kunden und den Markt mit einem interessanten und breit gefächerten Spektrum an Themen und Inhalten. Und präsentieren sich gleichzeitig als echter Experte Ihrer Branche und nicht nur als Hersteller oder Händler eines bestimmten Produktes. Davon profitieren am Ende viele – und vor allem Sie.

Wenn Sie das nicht glauben wollen: Es gibt da diesen Russen aus New Jersey, der hat vor zehn Jahren eine Show über Wein mit einer billigen Kamera in einem Hinterzimmer seines Ladens aufgenommen und kostenlos bei YouTube eingestellt. Echt! Schauen Sie sich mal an, wie das aus heutiger Sicht aussieht. Der Rest ist Social Media-Geschichte.

Soviel dazu von uns. Jetzt Sie: Haben Sie schon Erfahrungen mit diesem Ansatz oder mit Contentmarketing im speziellen? Nutzen Sie die volle Bandbreite an Medien oder nur einen für Sie sinnvollen Ausschnitt? Haben Sie Fragen? Diskutieren Sie mit uns und anderen. Hier in den Kommentaren oder per E-Mail. Wir freuen uns drauf.

Send this to friend