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Hinter den Kulissen des DSC Arminia Bielefeld

von Markus Freise O Keine Kommentare

Der folgende Beitrag erschien zuerst in der 2. Ausgabe der Saison 2017/2018 der HALBVIER, dem Stadionmagazin des DSC Arminia Bielefeld. In der Reihe „Hinter den Kulissen“ werden dort regelmäßig Personen und Unternehmen präsentiert, die sich jenseits des Sportlichen engagieren. Danke an Arminia für diesen Beitrag und die Möglichkeit, diesen jetzt in unserem Blog veröffentlichen zu können.

„Die Nase in den Wind halten“

Anfang 2012 wollte Markus Freise vor Arbeitsbeginn schnell noch im Supermarkt am Siegfriedplatz Wasser einkaufen, um nach der Arbeit direkt nach Hause gehen zu können. Dort traf er den damaligen DSC-Geschäftsführer Marcus Uhlig: Die beiden kamen ins Gespräch und kurz darauf auch ins Geschäft. Fünf Jahre später arbeiten Arminia und das Designbüro Freise enger zusammen als je zuvor. Text: Tim Placke

Eine persönliche und emotionale Verbindung zum Verein entstand beim 46-jährigen Freise schon viel früher. Genauer gesagt am 27. Mai 1996 auf der damaligen „Alm“. Freise, seinerzeit selbstständig als Grafik-Designer, arbeitete in dieser Funktion mit dem Video-Studio „Extra-TV“ zusammen. Das war vom WDR beauftragt worden Video-Aufnahmen des DSC-Spiels gegen Duisburg anzufertigen. „Die Jungs haben dann gesagt, ich solle einfach mitkommen, die Kameraleute mit Bratwurst und Bier versorgen und ansonsten das Spiel gucken“, berichtet Freise von seinem ersten „bewussten“ Stadion-Erlebnis. Gesagt, getan! Drei Spieltage vor Saisonende ging es für Arminia damals um den Aufstieg in die 1. Liga und als Michael Molata in der 70. Minute das 3:2 für Bielefeld erzielte, lag Freise plötzlich auf dem Spielfeld, weil die neben ihm auf einem Kamerakoffer sitzende Ordnerin ihm vor Begeisterung um den Hals fiel.

Seitdem hat ihn der DSC nicht mehr losgelassen und aus Freise wurde ein „richtiger Fan“. In den folgenden vier Jahren ging er immer wieder sporadisch zu den Bielefelder Heimspielen, ehe er im Jahr 2000 seine jetzige Ehefrau Stefanie kennenlernte. „Ich wohnte damals in Paderborn, aber Steffi wohnte in Bielefeld und hatte einen Kumpel, der froh war, dass er nicht mehr allein zu den Spielen gehen musste.“ So wuchs die Bindung an Bielefeld und den DSC.

2006 schließlich fing Freise an für den Arminia Supporters Club zu arbeiten und betreute deren damaliges Magazin „ASC Aktuell“ aus dem der „Supporter“ wurde. „Anfangs habe ich das ehrenamtlich als Fan gemacht, später bin ich dann mit meiner damaligen Agentur code-x vom ASC beauftragt worden“, sagt Freise über die ersten beruflichen Berührungspunkte. Sein Wunsch sei es aber schon immer gewesen, irgendwann für den Hauptverein arbeiten zu dürfen.

Von der HALBVIER bis zur Vereins-Homepage

Im Laufe der Jahre lernte er dann Uhlig kennen und die beiden blieben in Kontakt. „Ich habe Marcus gesagt: ‚Wenn ihr jemanden benötigt, der euch zum Beispiel bei der HALBVIER unterstützt, dann ruf mich an‘. Business entsteht eben dann, wenn man die Nase in den Wind hält“, sagt Freise. Als dann 2012 Arminias damaliger Kooperationspartner „Medienbüro“ von seinem größten Kunden aufgekauft wurde, erinnerte sich Uhlig an Freises Angebot und kam im Gespräch im Supermarkt darauf zurück.

Freise sagte schnell zu. Seitdem ist mit dem Designbüro Freise im Marketingbereich eine enge Zusammenarbeit entstanden. „Wir haben 2012 mit ganz einfachen Dingen wie den Rohlingen für Dauerkarten und Eintrittskarten angefangen und uns zudem um das Design der HALBVIER gekümmert“, erzählt Freise. Über die Monate und Jahre wurde die Zusammenarbeit intensiver, es kamen immer mehr Aufgaben dazu. Dazu gehören auch vermeintliche Kleinigkeiten wie ein Banner für den Onlineshop oder ein Spieltagsplakat. Aber auch größere Projekte setzen die Freises gemeinsam mit den Abteilungen „Medien & Kommunikation“ und „Club-Marketing“ der DSC-Geschäftsstelle erfolgreich um.

So verantwortete sie 2013 Technik & Grafik beim Launch der neuen Homepage. „Das Budget für die neue Homepage war damals an den Aufstieg in die 2. Liga gekoppelt. Als Sebastian Hille den Ball gegen Osnabrück in das Tor geköpft hatte, war klar, dass wir die neue Homepage umsetzen. Wir hatten dann sechs Wochen Zeit und haben jeden Abend bis elf Uhr am Rechner gesessen und programmiert, während in der Geschäftsstelle an den Inhalten gearbeitet wurde“, so Freise. Vier Jahre ist das jetzt her. Zwar wurden einige „Facelifts“ durchgeführt, aber auf die Homepage-Basis aus dem Jahr 2013 ist immer noch Verlass.

Mit den wachsenden Aufgaben wuchs auch das Designbüro Freise. „Wir haben damals nicht lange überlegt das Angebot anzunehmen, weil es für uns natürlich nichts Schöneres geben konnte als mit der bekanntesten Marke Bielefelds zusammenzuarbeiten. Ich muss ehrlich sagen, dass die Kunden-Akquise für uns seitdem viel leichter geworden ist, Arminia ist ein guter Türöffner“, berichtet Freise über die positiven Nebeneffekte der Zusammenarbeit mit dem DSC. Aus den selbstständigen Freiberuflern Markus und Stefanie Freise wurde so im Laufe der Jahre das Designbüro Freise, das mittlerweile fünf Mitarbeiter zählt. Neben seiner Frau und Mitinhaberin Steffi gehören Torben Teismann, Alice Mertens und Janik Weiß zum Team. Während Markus Freise sich mittlerweile ausschließlich um den „Digitalbereich“ kümmert, erledigen Stefanie Freise und Torben Teismann die „klassischen“ Marketing-Aufgaben. „Ich bin im April 2016 zum Team gestoßen. Mittlerweile stehe ich fast täglich im Austausch mit den Mitarbeitern, um die aktuellen Themen voranzutreiben“, berichtet der 36-jährige Teismann.

Es gab auch kribbelige Zeiten

„Es gab auch kribbelige Zeiten, zum Beispiel Ende 2015, als so viele Kunden hinzukamen, dass wir nicht mehr alle Wünsche erfüllen konnten. Arminia bin ich auch darum sehr dankbar, weil man mir damals die nötige Zeit gegeben hat, um uns entsprechend aufzustellen“, nennt Markus Freise einen weiteren Grund für seine DSC-Verbundenheit. Für Stefanie Freise war das Jubiläumsmagazin zum 111-jährigen Geburtstag eine besondere Herausforderung: „Das war ein tolles Projekt, weil wir ohne Zeitdruck arbeiten konnten. Die Grafik war anspruchsvoll und es hat viel Spaß gemacht vor allem mit den historischen Fotos zu arbeiten“, sagt sie.

Die Zusammenarbeit funktioniere „prima“ (Markus Freise), alle zwei Wochen finden feste Gesprächsrunden mit den Mitarbeitern der Geschäftsstelle statt. „Die Arbeit macht mir auch deshalb so viel Spaß, weil sie so vielfältig ist. Natürlich sind einige Dinge einfaches Handwerk, wie das Setzen von Artikeln in der HALBVIER“, sagt Freise. Aber es gebe auch immer wieder kreative Aufgaben wie die Produktion der Merchandising-Anzeige: „Da bekommen wir dann einen oder zwei Fanartikel geliefert und müssen uns etwas Kreatives einfallen lassen.“ Dennoch sieht sich Freise, wenn er die SchücoArena betritt, weiterhin mehr als Fan. „Wenn ich eines Tages – aus welchen Gründen auch immer – nicht mehr mit Arminia zusammenarbeiten würde, würde ich wieder als ganz normaler Fan in das Stadion gehen.“

Danke für Ihr Interesse. Wenn Sie mehr über uns erfahren möchten oder an einer Zusammenarbeit interessiert sind, freuen wir uns über eine E-Mail oder einen Anruf unter 0521/99997869.

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