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Neue Telefonnummern – wir setzen auf Placetel

von Markus Freise O Keine Kommentare

Wir haben jetzt eine Telefonanlage. Warum uns das, neben der Bekanntgabe neuer Telefonnummern, gleich einen ganzen Blog-Artikel wert ist, lesen Sie hier.

Bislang lief das bei uns so, wenn wir ein Gespräch zu jemand anderem umstellen wollten: Telefon nehmen, aufstehen, hingehen, kurz sagen wer dran ist, Telefon übergeben. Zugegeben: Ein wenig umständlich. Aber mit nur einer Leitung halt das praktikabelste und völlig in Ordnung, wenn man maximal zu zweit ist.

Jetzt sind wir aber schon zu viert. Da nervt das. Deshalb haben wir im Rahmen dieses kontrollierten Wachstums nun den nächsten sinnvollen Schritt hin zur Telefonanlage getan. Das bringt, neben der bequemeren Möglichkeit des Makelns, vor allem für unsere Kundinnen und Kunden den Vorteil, uns direkt per Durchwahl erreichen zu können.

Die neuen Telefonnummern des Designbüro Freise aus Bielefeld

Sie erreichen uns unter 0521.9999786-0. Die Durchwahlen finden Sie auf der Seite Kontakt.

Soweit so bekannt. Aber wir gehen noch einen logischen Schritt weiter.

In Zeiten der Digitalisierung und wider den Dinos

Nach reiflicher Überlegung und Abwägung haben wir uns letztlich als Anbieter für das Unternehmen Placetel entschieden und legen damit unsere Telefonanlage vollständig in die Cloud. Das hat auch wirtschaftliche Gründe.

Wichtige Anmerkung: Dieser Beitrag ist völlig unabhängig entstanden und ist keine Werbung oder ähnliches. Wir berichten nur über unsere Erfahrungen. Uns wurden auch andere Anbieter wie sipgate team oder NFON empfohlen. Wir haben uns halt für Placetel entschieden. Und genau so wie wir uns über Empfehlungen freuen, sprechen wir diese auch gerne aus.

Die Fakten im Überblick

  • Natürlich haben wir uns das Ganze auch konservativ von der Telekom anbieten lassen. Mit der entsprechenden Technologie im Haus. Da sind wir Ostwestfalen. In Zahlen waren das ca. 700 Euro einmalig und dann 75 Euro monatliche Gerätemiete. Bei einer Vertragslaufzeit von fünf Jahren. Oder einmalig für die Hardware ca. 2.500 Euro. Vor allem die unsäglich Vertragslaufzeit und die damit einhergehende Bindung und fehlende Flexibilität war für uns ein No-Go. Fünf Jahre im Zeitalter der Digitalisierung sind mehrere Technologie-Zyklen. Das geht nicht mehr.
  • Im Vergleich die Lösung von Placetel: Monatlich pro Anschluss 2,90 Euro. Bei 4 Anschlüssen also knapp 12 Euro im Monat. Jederzeit anpassbar und kündbar. 10 fortlaufende Telefonnummern inklusive. Ein paar Headsets für jeweils ca. 50 Euro dazu. Software auf dem Rechner installieren. Fertig ist die Telefonanlage.
  • Obendrauf kommen natürlich die regulären Leitungskosten für die VDSL-Anbindung. Aber die hätten wir so oder so gehabt.
  • Die Sprachqualität ist mehr als ausreichend bis hervorragend. Zumal ja die Telekom auch mittlerweile prinzipiell komplett auf digitale Übertragungswege mittels VoIP setzt.
  • Alle Einstellungen der Telefonanlage werden über eine leicht zu bedienende Web-Oberfläche gehandhabt und können problemlos angepasst werden. Von allen getesteten Anbieten fanden wir die UX von Placetel am überzeugendsten.
  • Über entsprechende Apps sind wir jederzeit und überall wo es Internet gibt über unsere Festnetznummern erreichbar und können über diese heraus telefonieren. Sowohl mit den Desktop-Geräten als auch über Tablets und Smartphone.  Hier evaluieren wir noch die Software  und freuen uns über Tipps.
  • Wir haben für die Zentralnummer 0521.9999786-0 ein ganz regulär anmutendes SIP-Telefon hier stehen. Mit Hörer und so. So ganz will man dann ja doch nicht weg.
  • Wir halten diese Lösung für mehr als zeitgemäß. In Zeiten von Skype, WhatsApp-Anrufen und Facebook-Sprachnachrichten ist es die perfekte Brücke weg von der alten Telefonwelt wie sie einmal war hin ins digitale Zeitalter.

Vor allem da wir selbst Anbieter digitalier Lösungen und Konzepte sind, freuen wir uns, nun selbst davon erneut profitieren zu können. Welche Erfahrungen haben Sie mit auf der Cloud basierenden Sprachkommunikations-Lösungen?

Wir freuen uns über Ihre E-Mails dazu.

Oder rufen Sie uns doch einfach mal an. Unter 0521.9999786-0.

Die Pflichtabgabe an die Künstlersozialkasse

von Markus Freise O 2 Kommentare

Ein Thema, über das wir mit unseren Kunden immer wieder ins Gespräch kommen ist die Pflichtabgabe an die Künstlersozialkasse. Oft dann, wenn es unerwartet zu Nachzahlungen kommt.

Als Ihr Geschäftspartner für alles rund um Grafik-Design und Internet in Bielefeld sehen wir es als unsere Pflicht an, sie auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen. Lesen Sie dazu unten ein paar erste Infos. Dieser kurze Blog-Beitrag will, kann und vor allem darf natürlich eine Beratung nicht ersetzen. Unsere Empfehlung: Sprechen Sie in jedem Fall Ihren Steuerberater oder verantwortliche Kollegen und Kolleginnen darauf an.

Das Konzept der Künstlersozialkasse

Das Konzept der Künstlersozialkasse – kurz auch „KSK“ genannt – ist es, Künstlerinnen und anderen kreativ schaffenden Menschen die Möglichkeit zu geben, sich für geringe Beträge sowohl hinsichtlich einer Kranken- als auch Sozialversicherung abzusichern. Der Ausgleich der Differenz zur klassischen Versicherung erfolgt sowohl durch öffentliche Zuschüsse als auch durch die solidarische Pflichtabgabe von Auftraggebern der Kreativleistungen. In den Worten der KSK:

Der Staat fördert mit der Künstlersozialversicherung die Künstler und Publizisten, die erwerbsmäßig selbständig arbeiten, weil diese Berufsgruppe sozial meist deutlich schlechter abgesichert ist als andere Selbständige. Das ist nicht nur eine sozialpolitische, sondern auch eine kulturpolitische Errungenschaft. Denn mit dieser Einrichtung wird die schöpferische Aufgabe von Künstlern und Publizisten als wichtig für die Gesellschaft anerkannt.

Was jedoch häufig missverstanden wird:

Diese Abgabe ist völlig unabhängig davon zu entrichten, ob die Auftragnehmerin oder der Auftragnehmer Mitglied in der KSK ist. Sie ist fällig, sobald die beauftragte Arbeit in irgendeiner Form kreativen bzw. künstlerischen Aspekten entspricht. Eine Meldung ist jährlich zum 31.03. abzugeben. Unabhängig davon, ob sie im entsprechenden Zeitraum kreative Leistungen in Anspruch genommen haben oder nicht.

Wird bei einer Prüfung  Ihrer Unterlagen  durch die Rentenkasse nun erkannt, dass sie solche Leistungen eingekauft haben, jedoch die nötigen Abgaben nicht vorgenommen haben, kann es zu empfindlichen Nachzahlungen kommen.

Wie gesagt: Bei Fragen dazu wenden Sie sich an entsprechende Expertinnen und Experten. Für alle kreativen Belange sind dann wir wieder die richtigen – aber das wissen Sie ja.

Weitere Informationen zur Künstlersozialkasse

Sie finden dazu auch umfassende Informationen im Netz. Hier einige interessante Links:

 

 

Facelift der Website des DSC Arminia Bielefeld

von Markus Freise O Keine Kommentare

Ziemlich genau vier Jahre liegen zwischen diesem Blog-Beitrag und dem historischen Kopfball von Sebastian Hille zum 1:0 gegen den VfL Osnabrück und dem damit verbundenen Wiederaufstieg des DSC Arminia Bielefeld in die 2. Fußball-Bundesliga

Mit diesem sportlichen Erfolg war im Frühjahr 2013 der Relaunch der Website des DSC Arminia Bielefeld verknüpft. So köpfte Hille eben nicht nur die Arminia eine Klasse höher, sondern bescherte uns auch die Aufgabe, „unserem“ Verein ein neues digitales zu Hause zu erschaffen. Damals war die Aufgabe ganz klar, die zwar stabile, aber in die Jahre gekommene Typo3-Architektur durch eine zeitgemäße und agilere WordPress-Installation abzulösen. Zudem war in 2013 längst klar: Eine responsive Ansicht für Smartphones ist unabdingbar.

Jetzt nicht nur „okay“ auf Tablets, sondern optimiert. Die neue Website des DSC Arminia Bielefeld.

Was folgte, war ein arbeitsreicher Sommer, in dem wir eben nicht nur das Design und die Struktur anpassten, sondern auch unter der Haube einiges taten. Von besagtem Responsive Design bis hin zur XML-Anbindung des Live-Ergebnisdienstes OPTA und die Erstellung einer Schnittstelle, um die Vereins-App über eine dedizierte API mit den News und Team-Infos der Website zu beliefern.

Vier Jahre Internet sind lang … vier Jahre Arminia eine Ewigkeit

Nun ist das vier Jahre her. Eine Zeitspanne, in der nicht nur der DSC vieles erlebt hat – Ab- und Aufstiege, Relegationsdramen, Pokalsensationen usw. – sondern in der auch in der digitalen Kommunikation die Entwicklung ungebremst vonstatten geht. Responsive Design war in 2013 beispielsweise noch eine ganz andere Aufgabe als in 2017.

Ein weiterer Punkt ist, dass die Kommunikation im digitalen Raum längst heterogen ist. Neben der Homepage als Hub Ihrer Unternehmenskommunikation, läuft diese vor allem über Social Media-Channels wie Facebook, Instagram und YouTube.

Aus diesem Grund stellten wir uns und Arminia im Herbst 2016 die Frage: Wie reagieren wir hinsichtlich der Website darauf?

Der Vorteil eines dedizierten WordPress-Themes

Ein vollständiger Relaunch wäre falsch gewesen. Zum einen hätte das wichtige Budgets gebunden. Zum anderen war das Fundament der Site noch immer sehr gut. Dadurch bedingt, dass wir uns 2013 bei der Neuerstellung der Homepage bewusst dazu entschieden haben, nicht dem unsäglichen Trend zu folgen, jeder Aufgabe mit einem fertigen WordPress-Theme zu begegnen. Das erscheint oft auf den ersten Blick als die wirtschaftlichere Lösung. Am Ende – oder mittendrin – ist es dann meist unmöglich, den fremden Code anzupassen oder zu erweitern. Und wenn, dann nur mit Einbussen in Stabilität und Sicherheit. Verbundgen mit hohen Kosten, die anderswo besser ausgegeben wären.

Wir hingegen kannte jede Code-Zeile und wussten genau, wo wir anpacken müssen, um das Theme arminia2015 (ein kleineres Facelift gab es vor zwei Jahren) zu arminia2017 zu migrieren.

  • Technologisch verwarfen wir dazu die bestehenden CSS-Strukturen und lösten sie durch eine moderne SCSS/CSS-Lösung ab.
  • Im gleichen Zug räumten wir den Theme-Ordner auf und befreiten ihn von einigem Ballast. Gut 90% des Codes aus 2013 konnten wir jedoch problemlos weiterverwenden.
  • Das responsive Design befreiten wir vom Korsett einiger weniger Breakpoints, machten es so flexibel wie möglich und reagierten damit auf die Vielfalt an Displaygrößen.
  • Die unübersichtliche mobile Navigation ersetzten wir vollständig durch eine neue aufgeräumte und informativere Lösung.
  • Neben der komplett neuen Startseite – siehe unten – räumten wir auch auf den Unterseiten auf. Oft in Details, aber immer in Hinblick auf eine Optimierung.

Die Startseite als Portal

Die augenfälligste Änderung war der komplette Umbau der Startseite. Hier einmal die Ansicht des vorherigen Aufbaus und des Facelifts

Website des DSC Arminia Bielefeld aus 2016

Facelift der Website des DSC Arminia Bielefeld

Die wesentlichen Änderungen der Startseite

  • Vor allem das Weglassen des Headers war ein großer Gewinn. Nicht nur, dass dieser viel Raum einnahm, war es – aus dem Nähkästchen geplaudert – immer schwierig, regelmäßig neues Bildmaterial zu finden, das dieser Fläche gerecht wurde.
  • Die fehlende Visualität fingen wir mit der Vergrößerung der Slideshow mit den Top-News auf.
  • Zudem war eine Aufgabe, die Auffindbarkeit des Fan- und Ticketshops zu erhöhen. Vorher durch einen einfachen Textlink gelöst, entschieden wir uns an dieser Stelle für einen grafischen Weg.
  • Prominent an gleicher Stelle präsentiert sich nun auch der für den Verein wichtige Kommunikations-Kanal YouTube mit den jeweils aktuellen Videos.
  • Die Anzahl der sogenannten Aktionsflächen, als der internen „Werbebanner“ dampften wir mächtig ein. Analysen ergaben, dass diese nicht wirklich genutzt wurden. Hier entschieden wir uns für größere Flächen.
  • Die direkte Möglichkeit zur Anmeldung des Vereins-Newsletters ist ein weiteres neues Element auf der Startseite.

Somit versteht sich der Einstieg der Website des DSC Arminia Bielefeld auch als Portal in die vielfältigen Strukturen, die ein Fußballverein in der 2. Fußball-Bundesliga mit sich bringt.

Gleichzeitig zeigt diese Fallstudie, dass es sehr sinnvoll ist, von Beginn an auf eigene Strukturen und Codes zu setzen. So haben Sie zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit, ihre Website als wichtiges Instrument in der digitalen Kommunikation den jeweiligen Entwicklungen Ihres Unternehmens und den Strömungen und Fortschritten im Internet anzupassen.

Besuchen Sie die Website des DSC Arminia Bielefeld

Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen zu den hier geschilderten Dingen oder anderen Aspekten rund um digitale Kommunikation, Grafik-Design und Internet haben, freuen wir uns über ihren Anruf unter 0521/97797996 oder eine E-Mail an info@designbuero-freise.de. Und falls Sie am Ball bleiben wollen, empfehlen wir Ihnen, unseren Newsletter zu abonnieren oder dem Designbüro Freise auf Facebook zu folgen.

Relaunch des Launches. Natürlich: Content First

von Markus Freise O Keine Kommentare

In diesem Blog war es zugegebenermaßen sehr lange zu still. Dafür gibt es jedoch einen guten Grund: Wir sind explodiert!

Wie bereits in einigen vorherigen Blog-Beiträgen und auf Facebook beschrieben, war vor allem das Jahr 2016 von echtem und gesundem Wachstum bestimmt. Dieser Entwicklung sind wir nicht nur durch die Vergrößerung unseres Teams und den Einzug in neue Räumlichkeiten begegnet. Auch im organisatorischem Bereich gab es Anpassungen. Und dann musste auch die ganze tolle Arbeit erledigt werden.

Den Anfang und Kern dieses Blogs und der aktuellen Website des Designbüro Freise bildet ein „Making of“, in dem wir erläutern, wie eine Website entsteht und welche Schritte dazu notwendig sind. Das heißt, was Sie hier insgesamt sehen ist im Prinzip eine um wenige Inhalte ergänzte Baustelle inklusive Weblog. Und nun holen wir die Blaupausen und Baupläne wieder raus.

Sitemap unserer Website

Die bisherige Sitemap

Doch dort anzusetzen, wo wir vor gut einem Jahr gestoppt haben, wäre falsch. Natürlich müssen wir die Entwicklungen unserer Agentur in die Überlegungen und Konzepte aus 2016 einflechten. Und dürfen nicht außer Acht lassen, dass sich vor allem die digitale Kommunikation als solches in so einem Zeitraum ein gutes Stück bewegt hat: One-Page-Websites, Hero-Images, Content first, Progressive Web Apps, Attention-Management usw.

Deshalb vergessen wir alles, was wir bislang an Wireframe und Designs erarbeitet haben und folgen den Gedanken des letzten Making-Of-Beitrags aus 2016: MOBILE, GEH‘ MAL ZUR SEITE. HIER KOMMT DER KÖNIG CONTENT. Beschäftigen uns also zuallererst wieder mit den Inhalten und der Überarbeitung unserer bisherigen Sitemap:

Und damit legen wir jetzt los. Kommen Sie mit?

Wenn Sie diese Entwicklung und den Neustart des Making Ofs verfolgen möchten, abonnieren Sie den RSS-Feed dieser Seite, melden Sie sich unten im Footer der Page für unseren Newsletter an oder folgen uns auf Facebook.

Auch ganz schön und auch viel Arbeit: Einige der 9 Ausgaben des monatlichen PC Spezialist-Prospektes

Eine der Sachen, die zu tun war: Der Facelift der Website des DSC Arminia Bielefeld.

Willkommen im Design-Team, Alice Mertens.

von Markus Freise O Keine Kommentare

Schon seit Ende 2016 verstärkt die Bielefelder Designerin Alice Mertens unser Team im Designbüro Freise direkt am Siegfriedplatz.

Als erneutes Zeichen, dass wir die Weichen zu Beginn des vergangenen Jahres richtigerweise auf „Wachstum“ gestellt haben, ist es zu sehen, dass die Arbeit und die Anforderungen über die Monate deutlich mehr wurden. Spätestens im Herbst war dann klar, dass wir uns auch personell weiter verstärken müssen. Auch im Sinne unserer Kunden, um die gewohnte Flexibilität und Qualität weiterhin zu gewährleisten. Und zwar sowohl im Bereich Gestaltung als auch im Coding.

Für die Grafik konnten wir Alice Mertens für uns gewinnen, die uns seit dem tatkräftig unterstützt und mit ihrer Person und ihrer beruflichen Erfahrung ein echter Gewinn ist.

Anders gesagt: Schön, dass Du dabei bist, Alice.

Warum in diesem Blog längere Zeit Stille herrschte und wie es mit dieser Site und vor allem dem Thema „Making of“ weitergeht? Das erfahren Sie am kommenden Mittwoch. Also: RSS-Feed abonnieren, weiter unten für den Newsletter eintragen oder auf Facebook folgen

 

Mobile, geh‘ mal zur Seite. Hier kommt der König Content.

von Markus Freise O Keine Kommentare

Unser Blog hier soll Ihnen als unsere Kunden ja auch einen Einblick in unsere Arbeit geben. Heute geht es darum, wie man Trends widersteht und diese dennoch für sich nutzt. Zum Beispiel „Mobile First“ und „Content Marketing“.

Vor einigen Jahren erschien ein Buch wie ein Manifest. Dieses Buch heißt „Mobile First“ und in diesem Buch wird aufgerufen, ab sofort „Mobile First“ zu gestalten. Das heißt: Bei der Konzeption einer Website zuallererst an die mobile Nutzererfahrung (User Experience) zu denken und erst dann an die Menschen in den Büros und an ihren Laptops mit den großen Bildschirmen. Das ist ein sehr netter Gedanke, der ein wenig kitzelt und einen in Versuchung bringt, gelerntes wieder umzulernen. Wir haben zu einem gewissen Grad widerstanden.

In dem Beitrag „The Desktop Conumdrum“ des Web-Designers Dave Rupert von der Agentur Paravel aus Austin, Texas schreit dieser dieses Mantra gar noch lauter aus. Dave bringt als Beweis für „Mobile First“ ein paar Zahlen auf den Tisch. 73% Facebook mobil, 60% Google-Suche mobil.

Web designers spend a lot of time designing for desktop; re-architecting navigations, swapping grids, creating full bleed imagery, rehashing decisions, all to fit our mental schema of a website from five years ago.

Blah. Blah.

Das hört man seit Jahren so. Und dennoch gestalten wir noch immer reichhaltige Desktop-Websites. Sind wir nur bockig oder alt oder sogar dumm? Nein. Wir machen das einfach schon seit zwanzig Jahren und sind da schon unter so mancher Welle durchgetaucht, die andere vom Board gerissen hat. (Hat hier jemand Macromedia Flash gesagt!?)

Denn auch wenn die Zahlen die Rupert hier anbringt erstaunlich klingen, muss man sie relativieren. Und das macht dann auch ein Greg in seinem Kommentar, wenn er fragt, wie diese Zahlen zustande kommen und welche Relevanz sie haben.

I think those stats are skewed. I believe the traffic referrers are based on mobile apps (app web views) not actual siri or mobile web browser usage. I believe people use Facebook and Twitter on their phone half the time when they are bored (waiting in lines) and those specific use cases are clutter.

Natürlich kommen die meisten Menschen auf Facebook über mobile Geräte. Das tun sie, weil sie gelangweilt auf die U-Bahn warten. Natürlich suchen die meisten Menschen mobil. Aber was? Eine Telefonnummer? Eine Adresse um die Navigations-App zu füttern? Vermutlich. Doch wirkliche Informationsbeschaffung die auch für eine Conversion relevant ist findet nach unserer Erfahrung noch immer auf Bildschirmen mit entsprechendem Raum statt. Angefangen bei den größeren Smartphones, die teils Auflösungen bieten, die jenseits von kleineren Desktop-Monitoren liegen.

Ganzheitlich gelöst: Von der Content-Strategie über das Logo bis zur mobilen Website. Unsere Arbeit für die Hospizarbeit im Bielefelder Süden

Mobile … Ach: Everything! Anytime!

Was nun? Der Trick ist ganz einfach: Seit wir damals dieses Manifest gelesen haben, folgen wir nicht dem Pfad „Mobile first“, sondern denken „Mobile anytime“. Das bedeutet, wir berücksichtigen von Anfang an, dass die Website sowohl auf Desktop-Rechnern und auf mobilen Endgeräten nicht nur gut aussieht, sondern auch eine gute User Experience aufweist. Wir sind uns sicher, dass jedes dieser digitalen Biotope nicht nur seine Berechtigung hat. Jedes hat auch andere Aufgaben zu erfüllen.

Wenn Sie 1.000 Besucher am Tag haben und davon 60% über mobile Geräte kommen, sind da immer noch 400 andere. Vielleicht stöbern die 600 einfach mal so nach den neuesten Produkten. Aber was, wenn die anderen 400 diejenigen sind, die wirklich was kaufen wollen? Sie sehen den Punkt? Sehr gut!

Dient die mobile Website häufig der Information über aktuelle Dinge wie z. B. den Tabellenstand von Arminia Bielefeld, nutzt man die Desktop-Site zur umfangreichen Recherche. Zum Beispiel wenn es um neue Bewohner für das heimische Terrarium oder Aquarium geht.

Der neue alte König: Content

Wer unser Making of-Blog verfolgt, wird gelernt haben, dass der Fokus bei unserer Arbeit zuallererst und relativ lange auf dem Inhalt einer Website und dessen Struktur liegt. Denn wir sind uns sicher, dass es völlig egal ist, über welchen Kanal die Besucher und Besucherinnen auf Ihre Website schippern: Finden Sie dort nur eine kecke UX, aber keine für sie relevanten Inhalte vor, paddeln sie ganz schnell zur nächsten Website weiter.

Wir betrachten ihren Website-Relaunch oder ihre neue Internet-Seite deshalb vom Anfang bis zum Ende ganzheitlich. „Everything anytime“ sozusagen. Denn keine der wesentlichen Aspekte, die einen Website-Besucher zu einem Kunden machen – von UX über Content bis Conversion –  kann für sich stehen. Alles bedingt sich ständig.

Das geduldige Papier

Nicht verschweigen möchten wir zudem, dass wir Sie im Designbüro Freise darüberhinaus bedienen können. „Ultra-ganzheitlich“ sozusagen. Parallel zum Internet arbeiten wir für eine Vielzahl von Kunden auch in allen anderen Aspekten der Unternehmenskommunikation – von der Logo-Gestaltung über Geschäftsdrucksachen bis zu Jahresberichten und Stadion-Magazinen: Das Designbüro Freise aus Bielefeld versorgt seine Kunden umfassend und bietet damit ein solides Fundament für erfolgreiches Marketing.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Unter einem Dach mit Lina Loos und Florian Riekschnietz

von Markus Freise O Keine Kommentare

Mit dem Bezug der neuen Räume vor einigen Wochen haben wir auch eine neue Bürogemeinschaft gegründet. Unsere Arbeitsinsel in der ehemaligen Werkstatt des Baugeschäftes Walkenhorst am Siegfriedplatz in Bielefeld hat Lina Loos gemietet.

Einige Tage in der Woche kommt sie nun mit ihrem Mitarbeiter Florian Riekschnietz aus Paderborn nach Bielefeld. Gemeinsam arbeiten diese dort für ihre Kunden im Bereich Grafik, Internet und Fotografie. Zudem arbeitet Lina erfolgreich als Hochzeitsfotografin und bietet mit großer Begeisterung ihrer Kunden die Fotobox für Events an.

Lina Loos und Markus Freise sind alte Bekannte

Nachdem Lina und Markus bereits einige Jahre bei code-x zusammen gearbeitet haben, freuen sich beide, dies nun in dieser Form fortführen zu können.

Denn sowohl das Designbüro Loos als auch das Designbüro Freise sind große Anhänger und Freundinnen des Netzwerkens. Ganz nach dem Motto: Gemeinsam kann man einfach mehr erreichen.

Schön, Euch hier zu haben.

Florian Riekschnietz und Lina Loos

Florian Riekschnietz und Lina Loos

WordPress 4.5 „COLEMAN“ verfügbar

von Markus Freise O Keine Kommentare

Gestern hat WordPress die Version 4.5 ihres CMS unter dem Namen „Coleman“ veröffentlicht. Die wichtigsten Änderungen in diesem Blog-Beitrag.

Neben erneuten Änderungen unter der Haube, die für schnellere Bilder-Anzeige sorgen und anderen Dingen, die uns Codern das Leben erleichtern können, gibt es auch ein paar nette Dinge direkt im Editor.

 

Editor-Wordpress-Bielefeld

Saupraktisch: Links jetzt direkt im Textfluss einfügen und eine Unterbrechung durch ein Modal sparen.

So ist nun zum Beispiel das Bearbeiten von Links deutlich leichter geworden. Auch gibt es neue Shortcuts zur Textformatierung, die angelehnt an Markdown helfen, den Flow beim Texten nicht zu verlieren. Das ergänzt wunderbar die Patterns, die es schon seit Version 4.3 gibt. Hier der damalige offizielle Blog-Beitrag von WordPress dazu.

Markdown? Kenne nur Mark Twain.

Markdown ist eine Methode, Textformatierungen wie kursiv oder fett dadurch vorzunehmen, dass man beim Tippen einfach Steuerzeichen wie den Asterisk (Stern) * oder die Raute – das Hashtag – also: # für verschiedene Headlines nutzt. Das spart den Griff zur Maus und die Ablenkung durch wildes Klicken in der Toolbar.

Probieren Sie das mal aus. Es ist der Hammer. Einfach mal ein Wort tippen, vorne und hinten zwei Sterne drum und fertig … Fett, oder? Und das ist lange nicht alles was Markdown kann.

Hier eine Übersicht aller Markdown-Befehle

Das offizielle Video von WordPress zu Coleman

Im Blog von WordPress finden Sie zudem weitere Infos

Wie immer: Problemloses Update ohne Haken und Ösen

Einmal mehr erweist sich ein Update bei WordPress als völlig unkompliziert. Erste Instanzen unserer Kunden, die wir updaten konnten, zeigen wie erwartet keinerlei Probleme.

Haben auch Sie schon Erfahrungen mit Coleman gesammelt?

Gerne helfen wir natürlich bei Updates und stehen für Fragen zur Verfügung.

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

(Disclaimer: Natürlich übernehmen wir keinerlei Gewährleistung, dass Ihr Theme und Ihre Instanz mit Coleman funktioniert. Aber, hey: Die Welt gehört den Mutigen, oder?)

WILLKOMMEN IM TEAM, TORBEN TEISMANN.

von Markus Freise O Keine Kommentare

Wir freuen uns sehr, dass wir seit dem 1. April Torben Teismann in unserem Team begrüßen können – auf vielen Ebenen.

Die Wichtigste: Wir kennen Torben seit über zehn Jahren. Hat er doch damals gemeinsam mit Stefanie Freise in einer Agentur gearbeitet. Zuerst in der Ausbildung als Mediengestalter – später als Festangestellter Grafiker und Web-Designer. Schon damals war klar: Torben ist ein guter.

Torben-Teismann-Designbüro-Freise

Da is‘ er: Torben Teismann im Designbüro Freise

Daraus entstand über die Jahre ein loser Kontakt. Als wir dann vor einigen Monaten entschieden, dass für das Designbüro Freise der Tag gekommen war, auch personell zu wachsen, war es völlig klar, dass wir zuallererst Torben fragen würden. Auch, weil er die Disziplinen des klassischen Grafik-Designs und Web-Designs verbindet und uns so auf einer breiten Basis unterstützen kann.

Wir möchten die Gelegenheit auch nutzen, uns bei Ihnen als unsere Kunden zu bedanken – denn natürlich ist personelles Wachstum immer auch eine Folge von viel Arbeit und tollen Projekten. Also: Vielen Dank für Ihr Vertrauen und die großartige Zusammenarbeit der vergangenen Jahre.

Das kann gerne so weitergehen und dynamisch bleiben wie es ist – außer dass eben Torben jetzt mitmacht.

Wenn Sie Torben Teismann kontaktieren wollen – alle Infos dazu finden Sie auf unserer Kontaktseite.

P.S. Wer sich fragt: Ist das Designbüro Freise schon in den neuen Räumen und wenn ja, wieso gibt es noch keine Bilder? Sind wir. Aber wie das so ist: Ein wichtiges Details fehlt noch. Sobald das erledigt ist, machen wir Fotos. Spoiler: Es ist toll geworden.