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Mobile, geh‘ mal zur Seite. Hier kommt der König Content.

von Markus Freise O Keine Kommentare

Unser Blog hier soll Ihnen als unsere Kunden ja auch einen Einblick in unsere Arbeit geben. Heute geht es darum, wie man Trends widersteht und diese dennoch für sich nutzt. Zum Beispiel „Mobile First“ und „Content Marketing“.

Vor einigen Jahren erschien ein Buch wie ein Manifest. Dieses Buch heißt „Mobile First“ und in diesem Buch wird aufgerufen, ab sofort „Mobile First“ zu gestalten. Das heißt: Bei der Konzeption einer Website zuallererst an die mobile Nutzererfahrung (User Experience) zu denken und erst dann an die Menschen in den Büros und an ihren Laptops mit den großen Bildschirmen. Das ist ein sehr netter Gedanke, der ein wenig kitzelt und einen in Versuchung bringt, gelerntes wieder umzulernen. Wir haben zu einem gewissen Grad widerstanden.

In dem Beitrag „The Desktop Conumdrum“ des Web-Designers Dave Rupert von der Agentur Paravel aus Austin, Texas schreit dieser dieses Mantra gar noch lauter aus. Dave bringt als Beweis für „Mobile First“ ein paar Zahlen auf den Tisch. 73% Facebook mobil, 60% Google-Suche mobil.

Web designers spend a lot of time designing for desktop; re-architecting navigations, swapping grids, creating full bleed imagery, rehashing decisions, all to fit our mental schema of a website from five years ago.

Blah. Blah.

Das hört man seit Jahren so. Und dennoch gestalten wir noch immer reichhaltige Desktop-Websites. Sind wir nur bockig oder alt oder sogar dumm? Nein. Wir machen das einfach schon seit zwanzig Jahren und sind da schon unter so mancher Welle durchgetaucht, die andere vom Board gerissen hat. (Hat hier jemand Macromedia Flash gesagt!?)

Denn auch wenn die Zahlen die Rupert hier anbringt erstaunlich klingen, muss man sie relativieren. Und das macht dann auch ein Greg in seinem Kommentar, wenn er fragt, wie diese Zahlen zustande kommen und welche Relevanz sie haben.

I think those stats are skewed. I believe the traffic referrers are based on mobile apps (app web views) not actual siri or mobile web browser usage. I believe people use Facebook and Twitter on their phone half the time when they are bored (waiting in lines) and those specific use cases are clutter.

Natürlich kommen die meisten Menschen auf Facebook über mobile Geräte. Das tun sie, weil sie gelangweilt auf die U-Bahn warten. Natürlich suchen die meisten Menschen mobil. Aber was? Eine Telefonnummer? Eine Adresse um die Navigations-App zu füttern? Vermutlich. Doch wirkliche Informationsbeschaffung die auch für eine Conversion relevant ist findet nach unserer Erfahrung noch immer auf Bildschirmen mit entsprechendem Raum statt. Angefangen bei den größeren Smartphones, die teils Auflösungen bieten, die jenseits von kleineren Desktop-Monitoren liegen.

Ganzheitlich gelöst: Von der Content-Strategie über das Logo bis zur mobilen Website. Unsere Arbeit für die Hospizarbeit im Bielefelder Süden

Mobile … Ach: Everything! Anytime!

Was nun? Der Trick ist ganz einfach: Seit wir damals dieses Manifest gelesen haben, folgen wir nicht dem Pfad „Mobile first“, sondern denken „Mobile anytime“. Das bedeutet, wir berücksichtigen von Anfang an, dass die Website sowohl auf Desktop-Rechnern und auf mobilen Endgeräten nicht nur gut aussieht, sondern auch eine gute User Experience aufweist. Wir sind uns sicher, dass jedes dieser digitalen Biotope nicht nur seine Berechtigung hat. Jedes hat auch andere Aufgaben zu erfüllen.

Wenn Sie 1.000 Besucher am Tag haben und davon 60% über mobile Geräte kommen, sind da immer noch 400 andere. Vielleicht stöbern die 600 einfach mal so nach den neuesten Produkten. Aber was, wenn die anderen 400 diejenigen sind, die wirklich was kaufen wollen? Sie sehen den Punkt? Sehr gut!

Dient die mobile Website häufig der Information über aktuelle Dinge wie z. B. den Tabellenstand von Arminia Bielefeld, nutzt man die Desktop-Site zur umfangreichen Recherche. Zum Beispiel wenn es um neue Bewohner für das heimische Terrarium oder Aquarium geht.

Der neue alte König: Content

Wer unser Making of-Blog verfolgt, wird gelernt haben, dass der Fokus bei unserer Arbeit zuallererst und relativ lange auf dem Inhalt einer Website und dessen Struktur liegt. Denn wir sind uns sicher, dass es völlig egal ist, über welchen Kanal die Besucher und Besucherinnen auf Ihre Website schippern: Finden Sie dort nur eine kecke UX, aber keine für sie relevanten Inhalte vor, paddeln sie ganz schnell zur nächsten Website weiter.

Wir betrachten ihren Website-Relaunch oder ihre neue Internet-Seite deshalb vom Anfang bis zum Ende ganzheitlich. „Everything anytime“ sozusagen. Denn keine der wesentlichen Aspekte, die einen Website-Besucher zu einem Kunden machen – von UX über Content bis Conversion –  kann für sich stehen. Alles bedingt sich ständig.

Das geduldige Papier

Nicht verschweigen möchten wir zudem, dass wir Sie im Designbüro Freise darüberhinaus bedienen können. „Ultra-ganzheitlich“ sozusagen. Parallel zum Internet arbeiten wir für eine Vielzahl von Kunden auch in allen anderen Aspekten der Unternehmenskommunikation – von der Logo-Gestaltung über Geschäftsdrucksachen bis zu Jahresberichten und Stadion-Magazinen: Das Designbüro Freise aus Bielefeld versorgt seine Kunden umfassend und bietet damit ein solides Fundament für erfolgreiches Marketing.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

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